
Sao Nicolau
São Nicolau
...ist eine Art "kleine Schwester von Santo Antão“. Das gebirgige Landschaftsbild ist ähnlich wie auf der größeren Nachbarinsel von hohen, bizarren Bergmassiven und grünen Tälern geprägt, in denen man auf Zuckerrohr und Grogue-Brennereien stößt. Die Halbinseln im Süden und Osten sind wüstenhaft trocken.
Die Insel war lange Zeit kulturelles und geistiges Zentrum der Kapverden. Ihre kulturhistorische Bedeutung erhielt São Nicolau vor allem aufgrund seiner Ende des 19. Jahrhunderts gegründeten Priester-Seminarschule.
Ähnlich wie Santo Antão verfügt die Insel über mehrere, völlig gegensätzliche Klimazonen.
Die alte, verträumte Stadt Vila da Ribeira Brava (3500 Ew) im Inselinneren ist einen Besuch wert. Kleine Gassen mit bunt bemalten Häusern und gepflegte Gärten gelangen zu einem pittoresken Bild. Besonders bemerkenswert ist die imposante Kirche, die ab dem Ende des 19. Jahrhunderts für fast 8 Jahrzehnte als der wichtigste Bischofssitz im westlichen Afrika galt.
Tarrafal de São Nicolau hat sich in den letzten Jahren vom kleinen Hafen zur aktivsten und bevölkerungsstärksten Stadt der Insel entwickelt. (4500 Ew).

Noch ist São Nicolau ein touristischer Geheimtipp für wenige Kenner, besonders attraktiv für Besucher, die die Ursprünglichkeit dieser Insel schätzen und die Freude daran haben, die einfachen Lebensbedingungen und die völlige Abwesenheit jeglichen Stresses mit der örtlichen Bevölkerung zu teilen.
São Nicolau bietet sehr gute Möglichkeiten zum Wandern, Biken und Fischen sowie ausgedehnte Strände.






