
Fogo
Fogo
Den Bewohnern Fogos wird nachgesagt, daß sie stark, eigenwillig und stolz sind wie ihre Heimat, der fast 3000 m aus dem Atlantik ragende aktive Vulkan, den die Seeleute "Fogo" das "Leuchtfeuer“ nannten. Aus der Ferne als grosser, regelmässiger Kegel erscheinend, bietet Fogo doch eine grosse Vielfalt von Landschaften und Klimazonen. In der Chã das Caldeiras, rund um den 1100m aus dem Boden eines riesigen Einsturzkraters ragenden Innenkegels "Pico do Fogo" gilt es eine wilde, teils bedrohlich anmutende Mondlandschaft kennenzulernen. Hier wird ein exzellenter Wein produziert, der bedingt durch seine Höhenlage ein kräftiges und intensives Aroma hat.
Die Bordeira de Fogo ist alpinistisch anspruchsvolles Gelände, das seit kurzem durch einen Klettersteig zugänglich geworden ist. In den auch für Wanderer zugänglichen Zonen ist die endemische Federbuschvegetation besonders ausgeprägt.
Am Nordosthang breitet sich der tropisch dichte Nebelwald von Monte Velha aus. Die höheren Zonen und dieser Wald sind als Nationalpark ausgewiesen und besonders geschützt.
In den tieferen Zonen zwischen 1000 und 300 m Höhe werden Bananen, Papayas und Zitrusfrüchte angebaut.

Auf der knapp 500 km² großen Vulkaninsel leben heute etwa 40.000 Menschen, die meisten von Ihnen in der malerischen, reizvollen Hauptstadt Sao Filipe im Südwesten der Insel, in der noch vieles an die portugiesische Kolonialzeit erinnert. Noch heute wird das Leben der Menschen auf Fogo von der Emigration nach Amerika beherrscht. Ein ständiges Kommen und Gehen ist in fast allen Familien zu beobachten.
Die Hotelinfrastruktur wächst langsam und neben den kleinen Pensionen und Recidenciais entstehen erste Hotels.
Für die Besucher der Insel ist die Gipfeltour auf den Pico de Fogo zumeist das Wichtigste. Umm die grosse Vielfalt der Insel mit ihren Wander- und Ausflugsmöglichkeiten kennen zu lernen, sollten Sie die Dauer ihres Aufentaltes auf Fogo mit mind. 3 Tage einplanen.






