
Geographie
Geographie Kap Verdes
Der kapverdische Archipel besteht aus 10 größeren und 5 kleineren Inseln und umfaßt eine Gesamtfläche von nahezu 4000 qkm.
Die kleine Inselwelt liegt zwischen dem 15 ° und 17 ° nördlichen Breitengrad und dem 22° und 25 ° Grad westlicher Länge im Atlantik unweit des Wendekreises des Krebses.
Die Entfernung zum afrikanischen Kontinent beläuft sich auf ca 450 km (westlich von Senegal) während die Kanaren ca. 1.700 km weiter nördlich liegen.
Die Inseln Cabo Verdes sind vulkanischen Ursprungs. Sie sind vor etwa 26 Mio Jahren entstanden und gehören zu dem in nord-südlicher Richtung verlaufenden mittelatlantischen Rücken, von dem die Kapverdenschwelle abzweigt und zu dem auch das im Norden gelagerte Kanarische Becken zählt.
Die östlich gelegenen flachen Wüsteninseln Sal, Boavista und Maio sind wüstenhaft mit wenigen Oasen. Ihre Nähe zum afrikanischen Kontinent sorgt dafür, daß bedingt durch die Harmattan Winde feiner Sand aus der Sahara herüberweht, der die Inseln mit herrlichen Kilometer langen Stränden und Dünen überzieht.
Die westlichen, gebirgigen Inseln wie Santo Antão, São Vicente, Santiago, São Nicolau, Brava und Fogo sind von einem intensiven Vulkanismus geprägt. Hohe Berge bis hinauf auf 3000 m und tief eingeschnittene Täler bestimmen das Landschaftsbild. Erhebungen ab 800m bringen die Passatwolken zum Abregnen, weshalb die Nord-Osthänge mit dichter Vegetation überzogen sind.







